Donnerstag, 5. Januar 2017

Rezension: "Mord ist nichts für junge Damen" von Robin Stevens (Knesebeck Verlag)



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Mord ist nichts für junge Damen
Robin Stevens
Knesebeck Verlag
287 Seiten  
HardCover 14,99€ 

INHALT:
  
Bisher hatten Hazel Wong und Daisy Wells in ihrer selbst gegründeten, geheimen Detektei nicht allzuviel zu tun, bis Hazel ihre Lehrerin Mrs Bell tot in der Turnhalle findet. Doch nicht nur das... Als Hazel Daisy die Leiche zeigen möchte, ist sie plötzlich verschwunden und alle Indizien deuten auf einen Mord hin. Zusammen nehmen Hazel und Daizy ihre Ermittlungen auf. Dennoch müssen sie erstmal beweisen, dass ihre Lehrerin wirklich ermordet worden ist und dem Täter auch noch auf die Spur kommen. Jeder könnte ein Motiv haben und so gehen sie beide auf die Suche nach irgendwelchen Spuren, bevor es jemand anderes tun könnte... Als wäre das nicht schon schwer genug beginnt auch noch die Freundschaft zwischen Hazel und Daizy zu bröckeln. Werden sie zusammenhalten, um den Fall zu lösen?

MEINE MEINUNG:

Als ich dieses Buch zu Weihnachten bekommen habe, musste ich es noch am gleichen Tag anfangen zu lesen, da ich unglaublich Lust hatte mal wieder eine Detektivgeschichte zu lesen. Zunächst war ich mir unsicher, ob ich es direkt lesen möchte, weil dies der erste Band einer Reihe ist. Dies war aber nicht weiter schlimm, da der Fall abgeschlossen worden ist.

Mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht mit den beiden Protagonisten Hazel und Daisy zusammen zu ermitteln. Meiner Meinung nach merkt man keinesfalls, dass die Protagonisten erst ca. 13 Jahre alt sein sollen. Ich konnte ihre Standpunkte sehr gut nachvollziehen und ihre Gedanken waren absolut logisch aufgebaut. Aber auch die Nebencharaktere waren gut ausgearbeitet. Alle hatten unterschiedliche Merkmale und Motive für den Mord. Manchmal hatte ich dennoch ein paar Schwierigkeiten mit den Namen. Dies war aber nicht weiter schlimm, da zu Beginn des Buches eine Personenliste, sowie auch eine Karte des Internats zu finden ist. So konnte ich mir alles genau vorstellen, was auch zum Teil ziemlich lustig war. Auch die kleinen "Rituale", die in den 1930ern in diesem Mädcheninternat so üblich waren hatten sehr viel Charme.

Das Buch ließ sich schnell lesen, was unter anderem auch am Schreibstil gelegen hat. Das Buch wird aus Hazels Sicht erzählt, was sehr passend ist, da sie definitiv die Symphatieträgerin war.

Auch wenn ich die ganze Zeit mitgegrübelt habe, habe ich zu guter Letzt doch die falsche Person verdächtig.
Es war mal wieder toll eine Geschichte mit so viel Witz, aber auch Spannung zu lesen...


FAZIT:

Eine tolle Detektivgeschichte für jung und alt!

Ich vergebe 5 von 5 Sternschnuppen!

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