Montag, 28. August 2017

Rezension: "New York zu verschenken" von Anna Pfeffer (cbj Verlag)

Bildergebnis für new york zu verschenken
New York zu verschenken
Anna Pfeffer
cbj Verlag
331 Seiten  
Broschur 14,99

INHALT:
 
Eigentlich hatte Anton vor, mit seiner Freundin Olivia nach New York zu fliegen. Doch soweit kommt es nicht, denn kurz vor der Reise trennen sie sich voneinander. Deshalb sucht Anton nun nach einer neuen Begleitperson und es meldet sich tatsächlich ein Mädchen namens Liv, welches aber das absolute Gegenteil vom selbstsicheren Anton ist. Die beiden chatten miteinander und lernen Seiten an sich kennen, die bis dahin noch im Verborgenem gewesen sind.

MEINE MEINUNG:

Ich war unglaublich gespannt auf dieses Buch, da es sich nach einer leichten Sommergeschichte angehört hat. Besonders interessiert hat mich, wie die Idee umgesetzt wurde ein Buch ausschließlich als Chatverlauf zu schreiben. Leider wurde ich aber doch eher von dem Buch enttäuscht.

Die erste Hälfte des Buchs hat mir nicht ganz so gut gefallen. Die Chatverläufe blieben inhaltlich immer auf ein und demselben Punkt stehen, es gab viele Wiederholungen und nur wenig Abwechslung. Dies war leider im Zusammenklang mit den oberflächlichen Gesprächen ziemlich nervig.

Die zweite Hälfte hat mir hingegen deutlich besser gefallen. Die Geschichte nahm Hand und Fuß an und es wurden ernstere Themen behandelt, die mich fesseln und zum Weiterlesen verleiten konnten.

Leider war das Ende aber wieder eine große Enttäuschung, da es komplett vorhersehbar war. Mir hätte es besser gefallen, wenn irgendetwas Überraschendes gekommen wäre.

Des Weiteren waren mir die Charaktere extrem unsympathisch. Es war zwar gut, dass Anton und Liv unterschiedlich waren und sich immer etwas geneckt haben, aber leider waren die Unterschiede mir an manchen Stellen zu deutlich und ausführlich herausgehoben worden.

Der Schreibstil hat mir jedoch gefallen. Da ja zwei Jugendliche miteinander chatten war es gut, dass dieser eher leicht und jugendlich gehalten wurde, aber viele Nachrichten waren einfach zu unrealistisch. Auch der Versuch humorvolle Nachrichten zu erschaffen, ist leider an vielen Stellen nur albern, nervig oder gar nicht lustig gewesen. Mein Humor war es leider nicht.

Darüber hinaus war ich kein großer Fan dieser Zeitangaben. Diese waren zum Teil schon sehr unrealistisch und hätte man sich häufig sparen können.

Zusammenfassend war das Buch ganz in Ordnung, hat aber einfach nicht ganz so mein Geschmack getroffen. Vielleicht ist es eher für jüngere Leser um die 13 Jahre geeignet.


FAZIT:

Ein unterhaltsames und nettes Buch für zwischendurch, welches man aber nicht gelesen haben muss!

Ich vergebe 3 von 5 Sternschnuppen!

* Vielen Dank an den Verlag, der mir das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen