Dienstag, 20. September 2016

Rezension: "Mitternachtsclowns" von J. J. Howard (Loewe Verlag)

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 Mitternachtsclowns
J. J. Howard
Loewe Verlag
271 Seiten
HardCover 14,95

INHALT:
  
Für die 17 jährige Lexi bricht eine Welt zusammen, als ihr Vater plötzlich stirbt. Nun hat sie nicht nur ihren Vater verloren, sondern auch ihren besten Freund, ihre Schule und ihr Zuhause.
Nun bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihre Mutter zu suchen, die sie als Kind verlassen hat. Lexis Wege führen in einen Zirkus, wo ihre
Mutter arbeiten soll. Ihre Mutter findet sie zwar nicht, aber einen Wohnort, einen Job und neue Freunde.
Ihr Gefühlschaos macht aber trotzdem keinen Halt...


MEINE MEINUNG:

"Mitternachtsclowns" hat sich nach einer sehr tiefgründigen und emotionalen Geschichte angehört, sodass ich sehr gespannt war, wie die Autorin die Ideen verankert und umgesetzt hat. Auch das Cover hat mich von einer sehr skurillen Atmosphäre träumen lassen, in die man gerne eintauchen möchte.
Doch leider wurde ich enttäuscht...

Das Buch ist sehr ruhig und basiert hauptsächlich auf den Schicksalsschlägen von Lexi. Leider war das ganze dann für meinen Geschmack etwas zu langweilig und enthielt zu wenig Handlung. Ich hätte mir mehr Abwechslung gewünscht, die etwas mehr Schwung in die Geschichte gebracht hätte.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, was eigentlich nicht wirklich zu der Handlung und den Schicksalsschlägen gepasst hat. Dennoch lies es sich schnell lesen.
Der Sprung zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, fand ich zwar okay, aber konnte mich nicht begeistern und hat mich auch relativ kalt gelassen.
Darüber hinaus waren viele "unnötige" Dinge beschrieben, die für die eigentliche Geschichte nur wenig von Bedeutung sind, zum Beispiel Straßennamen, Songtitel,...

Lexi als Protagonisten wurde nach einer gewissen Zeit ziemlich nervig, besonders in Bezug auf Jungs. Ich konnte ihre Handlungsweisen da überhaupt nicht nachvollziehen und kam mit ihren ganzen Beziehungen selbst schon kaum noch klar.
Die Nebencharaktere hingegen waren solide ausgearbeitet.

An sich war das Buch okay, aber eindeutig nichts, was man unbedingt lesen müsste. Die Autorin hätte viel mehr daraus machen können.


FAZIT:
  
Ein Buch, welches man lesen kann, aber definitiv kein Muss ist.

Ich vergebe 3 von 5 Sternschnuppen!

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